Im modernen Bausektor ist der Wert eines Fensters oder einer Tür das Ergebnis einer Synergie aus Leistung, Isolierung und Nachhaltigkeit. In diesem Szenario spielen Materialien eine entscheidende Rolle, und thermoplastische Elastomere (TPE), insbesondere die Variante TPE-S, etablieren sich als der wahre Fortschritt.
TPE ist in der Tat das Material, das in der Lage ist, Hochtechnologie mit den tatsächlichen Anforderungen des Fenster- und Türensektors zu vereinen und verspricht, dessen Standards neu zu definieren.
TPE-S: Die Alternative zu PVC und EPDM-Kautschuken für Fenster und Türen
TPE-S präsentiert sich als sehr gültige Alternative zu traditionell für Dichtungsprofile und Dichtungen von Fenstern und Türen verwendeten Materialien wie PVC und vulkanisiertem EPDM-Kautschuk. Die Vorteile dieses innovativen thermoplastischen Elastomers sind vielfältig und betreffen jede Phase, von der Produktion bis zur Entsorgung. Während EPDM-Kautschuke die komplexe Vulkanisationsphase erfordern, zeichnet sich TPE-S durch eine hohe Verarbeitbarkeit aus.
Es kann viel einfacher extrudiert werden, auch in Co-Extrusion mit anderen starren Materialien wie technischen Polymeren, Polypropylen und Polyethylen. Dies ermöglicht die Schaffung von Multimaterial- und komplexen Profilen mit einer großen Möglichkeit zur Anpassung an spezifische Design- und Formanforderungen. Überraschenderweise ist TPE-S so ähnlich wie Polyolefine, dass es auch mit Standardmaschinen oder denen für PVC entwickelt wurde, verarbeitet werden kann, wodurch die Notwendigkeit großer Investitionen für diejenigen, die bereits in diesem Sektor tätig sind, entfällt.
Darüber hinaus zeichnet sich TPE-S durch seine für die Dichtheit wesentlichen mechanischen Eigenschaften aus: Es garantiert eine einzigartige Kombination aus Isolierung und ausgezeichneter elastischer Rückstellung. Dies stellt sicher, dass die Dichtung auch nach Jahren der Kompression sofort ihre ursprüngliche Form wiedererlangt und eine konstante und dauerhafte Isolierung gewährleistet.
Wiederverwertbarkeit und Maschinenpflege im Fenster- und Türensektor mit TPE-S
Einer der revolutionärsten Aspekte von TPE-S ist seine Auswirkung auf die Nachhaltigkeit und die Lebensdauer der Anlagen.
- Überlegene Wiederverwertbarkeit: Im Gegensatz zu vulkanisierten Kautschuken (EPDM), die nicht recycelt werden können, ist TPE-S vollständig recycelbar. Im Vergleich zu PVC weist seine Zusammensetzung auch weniger Probleme bei der Entsorgung auf, da es eine geringere Menge an Chlor und Halogenen enthält. Dies öffnet die Tür für die Entwicklung innovativer Materialien mit Inhalten aus erneuerbaren Quellen (biobasiert) oder mit einem hohen Anteil an recyceltem Material (Post-Consumer und Post-Industrial).
- Geringerer Maschinenverschleiß: Ein oft unterschätzter Vorteil betrifft die Produktionseffizienz. Die längere Verarbeitung von Materialien wie PVC oder Silikon kann auf lange Sicht die Formmaschinen beschädigen. Das TPE-S von Franplast beseitigt dieses Problem und gewährleistet eine längere Lebensdauer und einen reduzierten Wartungsaufwand der Extrusionsanlagen. Der Grund liegt in seiner chemischen Zusammensetzung: PVC kann korrosive Nebenprodukte freisetzen, die Metalle und Komponenten der Schnecken und Zylinder des Extruders angreifen. Kautschuke und Silikon, obwohl nicht korrosiv, können abrasivere Prozesse oder hohe Temperaturen und Drücke erfordern. Im Gegensatz dazu ist TPE-S von Natur aus ein nicht korrosives Material, das sich bei den erforderlichen Extrusionstemperaturen leicht verarbeiten lässt.

